Sole von Zabłocie Spółka z o.o. extrahiert therapeutische Solen mit dem höchsten Jodgehalt der Welt, bis zu 140 mg / Liter. Die Solen werden seit 1892 in Zabłocie in der Gemeinde Strumień in der Region Cieszyn Schlesien abgebaut.

Angefangen hat alles ganz unerwartet, nämlich mit der Kohleerkundung im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts. Sie wurden in der Nähe von Żory, Pawłowice, Drogomyśl, Strumień (deutsch: Schwarzwasser) und nur Zabłocie (deutsch: Zablacz) betrieben. Die Bohrungen wurden aus österreichischen Mitteln finanziert. Aus damals erschienenen lokalen Zeitschriften wissen wir, dass die Korona-Bohrung in den Jahren 1891-1892 durchgeführt wurde und die Bohrungen in einer Tiefe von 671 Metern innerhalb der Miozän-Meeresformationen unterbrochen wurden, ohne die Karbon-Reihe aufgrund der starken Eruption zu erreichen von Wasser und Gas. 1895 erschienen in deutschen und österreichischen wissenschaftlichen Zeitschriften Artikel über die "Neue Jodquelle in Zabłocie", deren Autor der Hofrat und Professor an der Universität Wien Ernst Ludwig war, der zu dieser Zeit die größte Autorität in der Erforschung der Heilwässer und Peloid in der österreichischen Monarchie. Der Autor berichtet aufgrund der durchgeführten Analysen, dass die Sole ("Kronenjodwasser") einen unglaublich hohen Jodgehalt enthält. Laut Professor Ernest Ludwig ist das Wasser in Zabłocie die stärkste Jodquelle, was bedeutet, dass es zum Zeitpunkt der Studie das meiste Jod aus den zuvor anerkannten Gewässern enthielt, 5 Mal mehr Jod als das Wasser aus Darków und fast 5 Mal mehr als die Quelle in Bad Hall. Bis heute hat die Sole aus Zabłocie mit 140 mg / Liter den höchsten Jodgehalt der Welt. Die Herstellung von Jodsalz begann vermutlich bereits im Jahr 1896. Es erhielt den Namen "Kronenjodsalz", synonym "Kronen Jodsalz" oder "Zablaczer Kronenjodsalz" ("Zabłocka Jodsalz mit Krone"). Das Loch, das damals noch keinen Namen hatte (außer Zablacz), wurde später "Krone" genannt. Im Jahr 1949 wurde die Quelle von "KORON" vom Staatsunternehmen "Polskie Uzdrowiska" betreut. Das Bohrloch wurde gereinigt und in einen funktionsfähigen Zustand gebracht. Nachdem die Quelle richtig erfasst wurde, wurde die chemische Zusammensetzung der Sole, die mehr als 130 mg Jod pro Liter enthält, sorgfältig untersucht. Aufgrund der Analyse des Wissenschafts- und Forschungsinstituts in Szczawno Zdrój wurde die Sole als Jod-Brom, Erdalkali-Eisen klassifiziert. Die Sole aus Zabłocie fand wieder ihren Weg in die Kurorte in ganz Europa, wo sie zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen der Atemwege, des Knochen- und Gelenksystems, der Hautkrankheiten und anderer Beschwerden eingesetzt wurde. Im Jahr 1949 wurde bei einer weiteren Bohrexploration, diesmal für Erdgas, ein zweites Bohrloch 60 Meter südlich der Quelle Korona hinterlassen. Das neue Bohrloch erhielt den Namen "Tadeusz". Da das angestrebte Ziel diesmal nicht erreicht wurde und bei Bohrungen in über 550 m Tiefe ein Abfluss von noch konzentrierter Jod-Brom-Sole mit 144 mg Jod pro Liter festgestellt wurde, wurde die Bohrung von der Generaldirektion "Polnische Kurorte" in Warschau zur Gewinnung der Sole für medizinische Zwecke. Dann wurde das technologische Verfahren zur Herstellung von Jod-Brom-Salz entwickelt und eine experimentelle Saline gebaut. Ende der 1980er Jahre wurde das Interesse an diesem wertvollen Rohstoff eingestellt und der Abbau im Salzbergwerk in Zabłock aufgegeben. Das verlassene Anwesen wurde von Józef Gomola gekauft, einem Enthusiasten der Balneologie, der die Bedeutung von Jod schätzte. Er war es, der das Bohrloch Korona in einen für seine Nutzung geeigneten Zustand brachte. Nach der Eigentumsumwandlung ist der derzeitige Eigentümer der Lagerstätte und des Brunnens "Korona" Solanka von Zabłocia sp. Seit der Gründung der Gesellschaft, d.h. am 13. Mai 2010, wurde die Konzession Nr. 12/2010 für die Gewinnung von Heilwasser, erteilt vom Umweltminister am 18. August 2010, erteilt.
Derzeit unternimmt das Unternehmen energische Schritte, um den Glanz der Marke Solanka aus Zabłocie wiederherzustellen.
Solanka z Zabłocia sp. z o.o.

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Vizepräsident der Geschäftsführung für Bergbau und Geologie
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